Treffen der EFI-Akteure Nord am 27.03.2017

An diesem Tag fand das erste Treffen der EFI-Akteure Nord statt. Teilgenommen haben 17 Personen aus Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern und Schleswig-Holstein: seniorTrainerinnen aus Leitungs- und Arbeitsgruppen und MitarbeiterInnen der Bildungsträger und einiger Anlaufstellen / Agenturen.

 

Dieser Erfahrungsaustausch war beim Treffen der Bundesarbeitsgemeinschaft im Januar 2017 angeregt worden. Über die Kommunikation innerhalb der BAG hinaus fand so ein direkter Austausch weiterer Beteiligter statt. Dieses erste Treffen in dieser breiten Zusammensetzung war auf die 3 nördlichen Bundesländern beschränkt, da sie sehr nah beieinander liegen. Das Treffen fand im Seniorenbüro Hamburg statt, quasi in der Mitte.

Die Tagesordnung war sehr umfangreich, einige Themen konnten nur angerissen werden. So war es für das erste Treffen auch gedacht. Zur Vorbereitung wurden zu einigen Themen bereits vorher Fragen gestellt, die Zusammenfassungen wurden als Tischvorlagen verwendet. Themen waren:

-           Struktur der Landesnetzwerke

-           Gewinnung neuer seniorTrainerinnen und Bindung bis zur
            Qualifizierung

-           Qualifizierung der neuen seniorTrainerinnen, Einsatz des
            Curriculums

-           Wie finden seniorTrainerinnen zu ihren Projekten?

-           interne Workshops / Weiterbildungen / Fachtagungen

-           Einsatz digitaler Medien

 

Das Treffen fand in sehr offener und konstruktiver Atmosphäre statt. Berichtet wurde über aktuelle Situationen und viele Erfahrungen ausgetauscht. In allen 3 Ländern läuft das EFI-Bundesmodellprogramm mit Förderung der Landesministerien weiter, wobei landesspezifische Situationen Einfluss auf Anpassungen hatten und haben. Festgehalten werden kann, dass sich das EFI-Bundesmodellprogramm aus 2002 nach wie vor bewährt.

Die Vertreter aus Bayern, Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz in der BAG sT erhalten selbstverständlich das Protokoll des Treffens und die verwendeten Unterlagen. Damit auch sie von den gewonnenen Ergebnissen profitieren können.

Vereinbart wurde, in ca. Jahresabstand Treffen dieser Art zu wiederholen. Oder themenbezogen Kontakte in kleineren Gruppen aufzunehmen: telefonisch, schriftlich oder bei selbstorganisierten Treffen.

Über das Engagement von seniorTrainerinnen in ihren regionalen Projekten konnte nur am Rande gesprochen werden. Die Vielfalt ist immer wieder beeindruckend. Direkte Übertragbarkeit von Ort zu Ort ist nur bedingt möglich, weil bei Engagement und Neuentwicklungen immer die regionale Situation berücksichtigt werden muss. Auch die Ausdauer der seniorTrainerinnen beeindruckt. Viele sind seit vielen Jahren dabei. Es bestätigt sich immer wieder: seniorTrainerin zu sein, macht Freude, hält fit und jung.