Länderbericht Rheinland-Pfalz

530 Frauen und Männer wurden seit 2002 in Rheinland-Pfalz zu SeniorTRAINERinnen qualifiziert. Über 400 Menschen sind noch immer aktiv. Sie engagieren sich ehrenamtlich und bringen ihre Kompetenzen und Lebenserfahrung in vielfacher Weise ein:u.a. als Seniorenbeauftragte, als Pflegeclown, Unterstützer in der Flüchtlingsarbeit, Vernetzerin in der Dorfgemeinschaft, mit Projektinitiativen in Schulen, Justizvollzugsanstalten, Mehrgenerationenhäusern oder Freiwilligenagenturen.
Die Landesleitstelle "Älter werden in Rheinland-Pfalz“ im MINISTERIUM FÜR SOZIALES, ARBEIT, GESUNDHEIT UND DEMOGRAFIE steuert die Gewinnung und die Ausbildung von seniorTrainerInnen.
Die Ausbildung neuer SeniorTRAINERinnen wird zentralisiert an zwei Orten durchgeführt. Im Norden des Landes in Vallendar und im Süden in Lambrecht.

Das Bildungskonzept in Rheinland-Pfalz wurde auf der Grundlage des Rahmencurriculums aus dem Bundesprogramm „EFI – Erfahrungswissen für Initiativen“ (2002 - 2006) weiter entwickelt.
Den seniorTrainerinnen in Rheinland-Pfalz wird regelmäßig die Möglichkeit zur Weiterbildung angeboten. Sie wird an regionalen Standorten organisiert.
Viele Kommunen und soziale Einrichtungen schätzen den Mehrwert „ihrer“ SeniorTRAINERinnen und möchten deren Engagement nicht mehr missen.
 SeniorTrainerinnen haben sich in Rheinland-Pfalz zu einer Marke entwickelt, sie sind wirkungsvoll und sorgen für ein positives Bild des Alterns. Sie spornen andere an, Gleiches zu tun.

Ab 2018 wird dieses Bildungsangebot noch mehr Menschen zugänglich gemacht.
Das Sozialministerium fördert weiterhin dieses Bildungsangebot und bietet zwei landesweite Kurse an. Interessierte können sich für die Kurse direkt an das Ministerium wenden.
Vor Ort werden die SeniorTRAINERinnen von den Ansprechpersonen und Fachstellen für freiwilliges Engagement unterstützt.
Nähere Informationen finden Sie im Flyer: Folder-SeniorTRAINERin-web.pdf

„Freiwilliges Engagement benötigt neben der Lust und dem Engagement der Menschen für diesen Dienst einen verlässlichen Rahmen, Unterstützung und verlässliche Ansprechpersonen. Gerne setzt sich das Diakonische Werk als neuer Träger dafür ein, dass die seniorTrainerinnen weiterhin als Impulsgeber für aktives Altern und ihr Engagement als ein Schlüssel für mehr Lebensqualität in Rheinland-Pfalz wahrgenommen werden.“ (Albrecht Bähr, Landespfarrer für Diakonie)
In Rheinland-Pfalz gibt es keine EFI Vereinsstruktur. Die Internetseite www.seniortrainer-rlp.de ist die Kommunikationsplattform. Es besteht die Möglichkeit Newsletter zu abonnieren.

Ansprechpartner in Rheinland-Pfalz
Peter Göckel
Abteilung Soziales und Demografie
Referat Grundsatzfragen des demografischen Wandels,
Landesleitstelle - Gut leben im Alter
Ministerium für Soziales, Arbeit, Gesundheit und Demografie Rheinland-Pfalz

Bauhofstraße 9
55116 Mainz
Telefon +49 6131 16-2013
Telefax +49 6131 1617-2013
peter.goeckel (at) msagd.rlp.de
www.msagd.rlp.de

 

Beratung:

Heike Baier 
SeniorTrainerinnen Rheinland-Pfalz
Karmeliterstraße 20
67346 Speyer
Tel.: + 49 6232  664 159
Handy: + 0176  11 664  159
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Elisabeth Portz-Schmitt 
Schlosshof 2, 55444 Waldlaubersheim
Tel.: +49 6707 8210
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www.seniortrainer-rlp.de 
www.diakonie-rlp.de

April 2018

Landesbericht Schleswig-Holstein

EFI-Landesnetzwerk Schleswig-Holstein

Das Programm „seniorTrainerin Landesnetzwerk Schleswig-Holstein“ ist die landesweite Fortsetzung des EFI-Bundesmodellprogramms. Schleswig-Holstein hat von 2003 bis 2006 am EFI-Bundesmodellprogramm teilgenommen.

Die seniorTrainerinnen werden vom Ministerium für Soziales, Gesundheit, Wissenschaft und Gleichstellung (MSGWG) des Landes Schleswig-Holstein fachlich und finanziell gefördert.

Bis zum Jahr 2017 wurden 380 Interessierte zu seniorTrainerinnen fortgebildet. Aktuell gibt es 11 aktive SeniorTrainerkompetenzteams (SKT) mit der unterstützenden Anbindung einer Anlaufstellen.
Die Anwerbung, Auswahl und Begleitung neuer seniorTrainerinnen erfolgt gemeinsam durch das regionale SKT und der Anlaufstelle. Es werden fortlaufend neue seniorTrainerinnen angeworben, in laufende Projekte mit eingebunden, in das SKT integriert und bei gemeinschaftlichem Interesse in der akademie am see, Koppelsberg in Plön, qualifiziert. Feste Bestand-teile der Qualifizierung sind eine vorgelagerte Hospitationsphase und eine eingebettete Praxisphase. Die seniorTrainerinnen werden durch das örtliche SeniorTrainerkompetenzteam und dessen Anlaufstelle begleitet und beraten.
Die EFI-Nachhaltigkeit in Schleswig-Holstein wird durch den Koordinie-rungsausschuss (KOA) gewährleistet.
Derzeit liegen die Schwerpunkte der Arbeit des EFI-Landesnetzwerkes auf der Sicherung der Nachhaltigkeit der bestehenden EFI-Standorte mit dem Ziel einer flächendeckenden Präsenz in Schleswig-Holstein.

Weiterführende Information: www.seniortrainer-sh.de

 April 2018

EfI-NRW – aktuelle Situation

Das Land Nordrhein-Westfalen war im Bundesmodellprogramm „Erfahrungswissen für Initiativen“ in den Jahren 2002 – 2006 mit sechs Standorten vertreten. Zu den im Bundesmodellprogramm geförderten Kommunen sind im Rahmen der zweimaligen Landesförderung in NRW von 2007 – 2009 und von 2010 - 2012 achtzehn weitere Kommunen hinzugekommen. Insgesamt wurden in dieser Zeit knapp 1000 seniorTrainerInnen qualifiziert.

Mit dem Wegfall der Landesförderung Im Jahr 2012 wurde das Programm in den einzelnen Kommunen in Nordrhein-Westfalen sehr unterschiedlich fortgeführt, teilweise aber auch komplett beendet. Nach einer von der Diakonie Rheinland-Westfalen-Lippe und dem Evangelischen Erwachsenenbildungswerk Nordrhein 2014 in Auftrag gegeben Studie wurde in einer Auswertungstagung im Februar 2015 festgestellt, dass zu diesem Zeitpunkt noch insgesamt siebzehn Anlaufstellen in NRW aktiv waren, wobei das Leistungsangebot sich unterschiedlich entwickelt hatte. Träger der Anlaufstellen waren dabei sowohl Kommunen als auch Wohlfahrtsverbände und EfI-Selbstorganisationen. Nach heutigem Stand hat sich die Zahl der Standorte für das Programm gegenüber früher halbiert: Heute gibt es noch in 12 Kommunen in NRW unterschiedlich intensive EfI-Aktivitäten, teilweise in gleichem Umfang wie früher, teilweise auch mit einem reduzierten Angebot.

Bis zur Landtagswahl in 2017 waren in NRW die Zuständigkeiten für Bürgerschaftliches Engagement in zwei Ministerien verortet, im Ministerium für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport und im Ministerium für Gesundheit, Emanzipation, Pflege und Alter (MGEPA). Beide Ministerien hatten keine gemeinsame Vorstellung von der Gestaltung des Bürgerschaftlichen Engagements in NRW, zumal die Ministerinnen unterschiedlichen Parteien angehörten. Gespräche mit dem MGEPA, zuständig für diese Fragestellungen bei älteren Menschen waren schwierig und führten zu keinem Ergebnis, zumal kein wirkliches Interesse an einer Weiterentwicklung dieses Bereiches für ältere Menschen erkennbar war. Gespräche im Jahr 2016 über die Möglichkeit der Finanzierung von Koordinationsaufgaben für die in 13 Kommunen aktiven Anlaufstellen für das seniorTrainerInnen-Programm verliefen ohne Ergebnis.

Nach der Landtagswahl 2017 wurden die Ministerien neu geordnet und Aufgaben neu zugewiesen. Seither gibt es in der Staatskanzlei, unmittelbar dem Ministerpräsidenten nachgeordnet, die neue Funktion der Staatssekretärin für Sport und Ehrenamt, ausgeübt durch Andrea Milz. Damit gewinnen diese beiden Themen eine größere Bedeutung auf der Landesebene. Wie zu hören ist, plant die Staatskanzlei des Landes NRW unter der Leitung von Staatssekretärin Andrea Milz große Schritte in der Förderung des ehrenamtlichen Engagements. So ist die Entwicklung einer Engagemenstrategie für das Land NRW vorgesehen, wozu bereits einige Absprachen und Vorbereitungen getroffen sein sollen. Über den näheren Inhalt ist noch nichts bekannt. Es muss abgewartet werden, ob dies auch für den Themenbereich „Qualifizierung von älteren Menschen für das Ehrenamt“, wie z.B. das Programm der seniorTrainerIn – Erfahrungswissen für Initiativen (EfI) NRW - so sein. Und natürlich interessiert auch, ob dafür dann auch finanzielle Mittel in ausreichender Form zur Verfügung gestellt werden.

Für den Deutschen Seniorentag in Dortmund vom 28. bis 30. Mai diesen Jahres wurden alle noch aktiven Anlaufstellen und Initiativen in NRW erneut angeschrieben mit der Bitte, aktuelle Informationen zum seniorTrainer-Programm in der jeweiligen Kommune abzugeben, um einen aktuellen Überblick über die Aktivitäten in NRW zu bekommen. Gleichzeitig wurden sie auf die gute Möglichkeit hingewiesen, den Deutschen Seniorentag dafür zu nutzen, für die Teilnahme an einer geplanten Qualifizierung am eigenen Standort zu werben. Es ist nämlich zu erwarten, dass der Großteil der Teilnehmerinnen und Teilnehmer am Deutschen Seniorentag aus Nordrhein-Westfalen kommen werden. Der eine und die andere seniorTrainerin aus NRW werden dann zusätzlich am Stand der BAGsT (Halle 3B, Stand A09) zu Gesprächen mit Interessenten zur Verfügung stehen.

Karsten Gebhardt, seniorTrainer aus Bielefeld

April 2018

Länderbericht: Mecklenburg – Vorpommern

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Das Bundesland Mecklenburg - Vorpommern war im Bundesmodellprogramm „Erfahrungswissen für Initiativen“ in den Jahren 2002 – 2006 mit drei Standorten vertreten. Seit 2006 wird das EFI-Programm als Landesprojekt „Weiterbildung älterer Menschen für bürgerschaftliches Engagement als seniorTrainer sowie deren fachliche Begleitung“ durch das Ministerium für Soziales, Integration und Gleichstellung mit zwei Grundkursen, vier landesweiten Fachtagungen sowie sieben Agenturen für die fachliche Begleitung gefördert.

  1. Daten zur Qualifizierung:

2002 – 2006 Bundesprogramm „EFI – Erfahrungswissen für Initiativen“

gefördert durch:

Bundesministerium für Familie, Frauen, Senioren und Jugend

Ministerium für Arbeit, Gleichstellung und Soziales M-V

ab 2006:

Fortführung als Landesprojekt im Rahmen des Landesprogramms „Älter werden in M-V“ auf Beschluss des Landtages

Bestandteil der Koalitionsvereinbarung ab 2011

1.1. Umfang der Qualifizierung

Zielgruppe: Ältere der Generation 55+

Qualifizierung:

jährlich zwei Grundkurse mit jeweils 20 Teilnehmern nach den Vorgaben des Curriculums (gültig ab 2002) mit entsprechenden Aktualisierungen durch den Bildungsträger

gesamt: 40 Teilnehmer pro Jahr

Jährlich vier Fachtagungen mit jeweils 120 Teilnehmern zu aktuellen Themen, die für eine erfolgreiche Projektarbeit bzw. für die Aufgabe der seniorTrainer als Multiplikator im Bereich des bürgerschaftlichen Engagements notwendig sind.

1.2. Bisher qualifizierte seniorTrainer (Stand: April 2017)                                                                        

Zurzeit sind 660 seniorTrainerinnen und seniorTrainer qualifiziert.

1.3. Anzahl der Projekte

Jeder seniorTrainer beendet seine Qualifizierung mit jeweils einem Projektvorhaben. Dazu kommen zusätzliche Projekte im Team, so dass wir von mehr als                600 Projekten und Initiativen ausgehen können.

 

2. Strukturen des Projektes in M-V

2.1.Projekt- und Qualifizierungsträger

Landesring M/V des Deutschen Seniorenringes e.V.

Vorsitzende Helga Bomplitz, Kursleiterin in M-V
Wismarsche Str. 144
19053 Schwerin
Tel.: 0385 / 5 57 49 62   
Fax: 0385 / 5 57 49 63

www.seniorenring-mv.de
Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Aufgaben:

Qualifizierungsträger:

  • Aus- und Weiterbildung der seniorTrainer (2 Grundkurse /4 Fachtagungen)
  • Landesweite Koordinierung durch Vernetzung im Weiterbildungsnetzwerk (Vertreter des Projektträgers, Ministeriums für Arbeit, Gleichstellung und Soziales, Agenturleiter und seniorTrainer) – jährlich vier Koordinierungstreffen

Projektträger:

     -     Projektumsetzung (Antragstellung, Weiterleitung und Abrechnung der

           Zuwendung für 8 Einrichtungen)

2.2. Sieben Agenturen in M-V

Aufgaben:

  • Gewinnung von Älteren für die seniorTrainer- Qualifizierung
  • Vermittlung vor Ort in unterschiedliche Tätigkeitsfelder
  • fachliche Unterstützung und Begleitung der seniorTrainer im bürgerschaftlichen Engagement
  • Öffentlichkeitsarbeit

Agenturen in M-V:

  • Seniorenbüro Schwerin
  • Rostocker Seniorenakademie
  • Seniorenbüro e.V. Neubrandenburg
  • Bürgerhafen Greifswald
  • MehrGenerationenHaus Stralsund
  • Mehrgenerationenhaus Torgelow
  • Mehrgenerationenhaus Ludwigslust

Eine Engagementvereinbarung zwischen Agentur und seniorTrainer gewährleistet eine entsprechende Verbindlichkeit bzgl. des Engagements der seniorTrainer.

2.3. EFI – Landesnetzwerk / Landeskoordinierungsgruppe

Seit 2002 ist durch den Projektträger ein EFI – Weiterbildungsnetzwerk initiiert worden. Die Landeskoordinierungsgruppe trifft sich viermal jährlich zum Erfahrungsaustausch, erörtert alle relevante organisatorischen und inhaltlichen Fragen und trifft alle verbindlichen Regelungen.                                                         Mitglieder der Landeskoordinierungsgruppe sind:

  • Vertreter des Ministeriums Soziales, Integration und Gleichstellung
  • Projekt- und Qualifizierungsträger
  • Agenturleiter
  • seniorTrainer der Regionen

3. Hinweise zur Qualifizierung

Die zertifizierte Qualifizierung der seniorTrainer in M-V erfolgt zentral durch einen Bildungsträger, den Landesring M/V des Deutschen Seniorenringes e.V., gefördert durch das Ministerium für Soziales, Integration und Gleichstellung M-V.

Der Vorteil einer zentralen Qualifizierung besteht nach unseren langjährigen Erfahrungen im Folgenden:

  1. Der Dialog zwischen Bildungsträger und Entscheidungsträgern aus Politik

und Verwaltung bzgl. der Etablierung des seniorTrainer–Programms erfolgt zeitnah und unbürokratisch

  1. Erleichtert wird die Vergleichbarkeit der Ausbildungsergebnisse, auch im Hinblick auf die Planung einer bedarfsgerechten Weiterbildung für alle bereits ausgebildeten seniorTrainer
  1. Die Aktualisierung und Weiterentwicklung der Bildungsinhalte des Curriculums liegen in einer Hand. Besonderen Wert wird dabei auf die Multiplikatorenrolle der seniorTrainer hinsichtlich der Engagementförderung vor Ort gelegt.
  1. Gewährleistet wird eine erfolgreiche und praxisnahe Netzwerkarbeit zwischen Bildungsträger und den sieben Agenturen in M-V

April 2018

In welchen Städten oder Kreisen gibt es in meinem Bundesland seniorTrainerinnen? Wo kooperieren sie mit anderen Freiwilligen oder Organisationen des Seniorenengagements?

Wo finden weiter Qualifizierungen statt?

Sortiert nach Bundesländern finden Sie Links zu vielen Landesnetzwerken, örtlichen Agenturen und seniorKompetenzteams.

Das ursprüngliche Bundesmodellprogramm „Erfahrungswissen für Initiativen“ (EFI) wird seit 2007 in etlichen Bundesländern in eigenen länderspezifischen Strukturen weiterentwickelt und fortgeführt. In anderen Ländern wurden die Ideen des EFI-Programms in landeseigene Programme übernommen.

Die EFIs setzen ihr Erfahrungswissen aus ihrer beruflichen oder familiären Tätigkeit für das Gemeinwesen ein, in unterschiedlichsten Tätigkeiten und Umfang. Überall wird ihr Engagement sehr geschätzt.

Im Rahmen der Bilanzierung 10 Jahre EFI-Programm hat die BAG sT in 2012 EFI-Länderberichte zusammengestellt, darin finden Sie auch Ansprechpartner für die Weiterbildung.

In 2015 wurden die EFI-Länderberichte ergänzt um den aktuellen Stand. Beide Versionen finden Sie unter EFI-Länderberichte

Haben Sie Fragen? Dann wenden Sie sich gern an uns info (at) seniortrainer.org

 

LandesarbLogo Bayerneitsgemeinschaft EFI Bayern e.V.
Michael Schmitt

 

Bayern war im EFI-Bundesmodellprogramm (2002-2006) mit 6 Standorten vertreten, mit Augsburg, Germering, Mühldorf, Nürnberg, Regensburg und Würzburg. In diesem Zeitraum wurden 167 Ältere zu seniorTrainerinnen qualifiziert.
Von 2007 bis 2009 führte das Staatsministerium die seniorTrainerinnen-Schulungen an 7 Standorten weiter: in Augsburg, Fürth, Ingolstadt, Memmingen, Nürnberg, Regensburg und Starnberg. In diesen Jahren wurden 160 seniorTrainerinnen qualifiziert.
In den darauf folgenden Jahren 2010 und 2011 wurden vom Bayerischen Staatsministerium für Arbeit und Sozialordnung, Familie und Integration Bayernweit 30 Anlaufstellen gefördert, die Entwicklung weiter in die Fläche trugen und verstetigten. In diesem Zeitraum wurden 529 weitere seniorTrainerinnen qualifiziert.

Die im Jahr 2009 gegründete „Landesarbeitsgemeinschaft EFI Bayern e.V .“ unterstützt den Ausbau des EFI-Konzeptes, bietet den qualifizierten seniorTrainerinnen Fachtagungen an, hilft den Anlaufstellen bei der Begleitung und fördert die Netzwerkbildung sowie den Erfahrungsaustausch untereinander.

Die Landesarbeitsgemeinschaft EFI Bayern e.V. gründete 2012 die seniorTrainerin Akademie Bayern, die an zwei Orten in Bayern die Qualifizierung in jeweils mehreren Kursen im Jahr organisierte. Von 2012 bis Ende 2014 wurden dort knapp 200 seniorTrainerinnen qualifiziert. Damit ist die Zahl der seniorTrainerinnen in Bayern insgesamt auf etwa 1100 gestiegen.

Ende 2014 übernahm Seniorenakademie Bayern nach Ausschreibung durch das Ministerium (StMAS) die Qualifizierung und führt diese bis heute durch.


Die Landesarbeitsgemeinschaft EFI Bayern E.V. konzentriert sich auf die Betreuung der seniorTrainerinnen , und bietet dazu speziell für die bayerischen seniorTrainerinnen den Internetauftritt an. Auf diesen Internetseiten wird alles Wissenswerte über die Aktivitäten der seniorTrainerinnen in Bayern dargestellt, ebenso sind die Informationen über die Qualifizierung dort zu finden. Unter Aktuelles finden sich wichtige Neuigkeiten für die Leser.

Der Link findet sich hier: https://www.efi-bayern.de/

Die Landesarbeitsgemeinschaft EFI Bayern E.V. organisiert und führt ein EFI Wissensaustausch-Portal. EFI-WAP, das Wissensaustausch-Portal ist für alle seniorTrainer und seniorTrainerinnen, Ehrenamtliche, Anlaufstellen und Organisationen, die sich bürgerschaftlich engagieren. Die Mitglieder [des Portals] können über das Portal kommunizieren und sich austauschen. Sie stellen Informationen zu ihrer Person und ihren Projekten ein. Sie publizieren Veranstaltungen, diskutieren im Forum und beantworten „Hilferufe“ von anderen Mitgliedern. Mitglieder können so voneinander lernen, sie müssen in ihren Projekten nicht jedes Mal „das Rad neu erfinden“.
Mitglieder können Mitstreiter und Unterstützer in ihrer Umgebung finden. Das Portal trägt maßgeblich dazu bei, dass aus „Einzelkämpfern“ Verbündete werden.
Je aktiver die Mitglieder mitwirken, umso attraktiver ist das Portal für Alle!

Die Landesarbeitsgemeinschaft EFI Bayern E.V macht Vorträge über den Nutzen von seniorTrainerinnen , kümmert sich um den Erhalt des Programm EFI Bayern und bietet Fachtagungen und Workshops an. In der Zusammenarbeit mit den Anlaufstellen werden die Vorteile und der Nutzen für die Anlaufstelle durch den Einsatz von seniorTrainerinnen dargestellt und die Anlaufstellen motiviert, die seniorTrainerinnen bei sich einzusetzen. In dem Rahmen ist ein Projekt der Nachhaltigkeit beim Bayerischen Staatsministerium für Arbeit und Sozialordnung, Familie und Integration beantragt und wird bis 2020 mit insgesamt 48 Vorträgen zur Stetigkeit des EFI Programms beitragen.
Weitere Informationen zum EFI-Programm in Bayern sind der Webseite von EFI Bayern e.V. unter https://www.efi-bayern.de/ zu entnehmen.

Kontakt: Michael Schmitt, Email: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!; Handy: 0173 8448 890

April 2018

Die seniorTrainerinnen Hamburg

  1. Die Entstehung

Von 2002-2006 wurde von der Bundesregierung ein Bundesmodellprogramm „Erfahrungswissen für Initiativen (EFI) durchgeführt, an dem sich auch Hamburg beteiligte.

Ziel dieses Projektes war es, ein Konzept zu entwickeln, durch das Kommunen und Städte die Kompetenzen und das Know-how älterer Menschen nutzen konnten. Wie Ältere ihr Erfahrungswissen aus dem Berufs- und Familienleben selbstbestimmt und selbstorganisiert in das Gemeinwesen einbringen können, war die zentrale Fragestellung.

Beantwortet wurde die Frage mit einem neu entwickelten Weiterbildungskonzept, mit dem Ältere zu seniorTrainerinnen qualifiziert werden und anschließend im Gemeinwesen aktiv werden.

Nach 2006 wurde in Hamburg dieses Weiterbildungskonzept den Anforderungen einer Großstadt angepasst, blieb aber in seinem Kern dem im Modellprogramm entwickelten Konzept vergleichbar.

  1. Die Qualifizierung

Die seniorTrainerinnen-Weiterbildung umfasst 3 Module mit jeweils 2 Tagen und 4 Praxisgespräche. In den Modulen werden die Vermittlung von kommunikativen und sozialen Kompetenzen in der Arbeit der seniorTrainerinnen in den Mittelpunkt gestellt, wichtiger Bestandteil ist auch die Arbeit in Projekten und das Projektmanagement ( das detaillierte Programm ist unter www.seniortrainer-hamburg.de zu finden)

Wer möchte, kann zur Vorbereitung auf diese Qualifizierung noch einen Kurs zum Freiwilligenengagement besuchen, der in 8 Stadtteilen Hamburgs angeboten wird. Sowohl diese Kurse wie auch die Qualifizierung werden vom Seniorenbüro Hamburg e.V. als Trägerin enger Zusammenarbeit mit den Seniortrainerinnen Hamburg durchgeführt (siehe auch www.seniorenbuero-hamburg.de)

  1. Organisation und Finanzierung

Die seniorTrainerinnen sind rechtlich nicht selbständig. Träger ist das Seniorenbüro Hamburg e.V. Intern organisieren sich die seniorTrainerinnen selbst, sie finanzieren sich über das Seniorenbüro Hamburg mit Mitteln aus der zuständigen Behörde in Hamburg.

  1. Tätigkeit

Zurzeit gibt es etwa 100 seniorTrainerinnen, die nach Absolvieren der Qualifikation mitarbeiten. Die Tätigkeiten bestehen in erster Linie aus der Unterstützung für gemeinnützige Organisationen, Initiativen und Vereine in Hamburg.

Vermehrt werden auch eigene Ideen in Projekten realisiert oder bestehende Projekte werden in andere Stadtteile übertragen (Projekte sind ebenfalls unter www.seniortrainer-hamburg.de zu finden) .

In Netzwerken der gemeinnützigen Arbeit mitzuwirken und neue Netzwerke zu initiieren sowie an überregionalen und bundesweiten Treffen teilzunehmen runden die Aktivitäten ab.

April 2018